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Sicherheitshinweise
Coronavirus-Masche: Vorsicht vor Betrug mit Phishing-Mails
Betrüger nutzen die Coronavirus-Krise, um mit Phishing-Mails sensible Daten zu ergattern. So schützen Sie sich.
Wer seine E-Mails abruft, der sollte aktuell besonders vorsichtig und misstrauisch dabei vorgehen. Neben betrügerischen Nachrichten, die auch so schon häufig den Weg in unseren Posteingang finden um empfindliche (Kontakt)-Daten abzufangen, gesellen sich nun nämlich auch Mails dazu, die mit den Sorgen der Menschen in Zeiten des Coronavirus spielen.
Phishing-Betrug in Zeiten des Coronavirus
Wie die Verbraucherzentrale erklärt, sind momentan unter anderem Nachrichten im Umlauf, die vermeintlich von der Sparkasse verschickt worden sind und den Empfänger darum bitten, über einen eingefügten Link die eigene Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse zu bestätigen. Dies sei nötig, um auch in Zeiten des Coronavirus (auch COVID-19 genannt) eine "reibungslose Kommunikation" gewährleisten zu können.
Wer eine derartige E-Mail bekommen hat, sollte diese Aufforderung unbedingt ignorieren, so die Verbraucherzentrale. Man solle auf keinen Fall auf diese Betrugsmasche hereinfallen. Übrigens wird nicht nur die Sparkasse für diese verbrecherischen Zwecke missbraucht, sondern auch die Volksbank. Bei Facebook weist das Unternehmen seine Kunden auf diese Gefahr hin:
Die Volksbank macht in diesem Zusammenhang außerdem darauf aufmerksam, dass Betrüger das Coronavirus noch auf andere Weise in Phishing-Mails adressieren könnten.
Seien Sie jetzt also vorsichtig, wenn Sie E-Mails bekommen, in denen vermeintlich um Spenden für die Coronavirus-Forschung gebeten wird oder Sie um Ihren Online-Banking-Zugang gebeten werden. Auch Abwandlungen des Enkeltricks seien denkbar. Reagieren Sie auf keinen Fall auf derartige Nachrichten!
Sehen Sie hier außerdem, was Sie beim Online-Banking beachten sollten (Artikel geht unten weiter):
Was genau sind Phishing-Mails eigentlich?
Mit diesem Begriff sind elektronische Nachrichten gemeint, die von Verbrechern verschickt werden und den Anschein haben, als würden sie von einer vertrauenswürdigen Quelle stammen. Fallen Empfänger auf die in den Mails gestellten Forderungen herein, können ihre Passwörter und Identitäten gestohlen werden.
Woran kann ich Phishing-Mails erkennen?
Auch, wenn Betrüger immer gerissener werden und entsprechende Mails immer echter wirken: Lassen Sie sich davon nicht täuschen und achten Sie auf folgende, von der Verbraucherzentrale ausgewiesene Warnsignale:
• Sie haben gar keine Verbindung zu dem Unternehmen, das Ihnen die Mail angeblich geschickt hat (Bank, Händler, etc.)? Dann handelt es sich ziemlich sicher um eine Phishing-Mail.
• Prüfen Sie den Absender der Nachricht genau auf mögliche Ungereimtheiten.
• Phishing-Mails nutzen oft eine unpersönliche Anrede sowie eine ungewöhnliche emotionale Sprache, die vor Drohungen nicht zurückschreckt.
• Noch immer finden sich in derartigen Mails häufig Rechtschreib-, Grammatik- und Zeichensatzfehler.
• Meist werden Sie darum gebeten, persönliche Daten einzugeben oder über einen Link zu bestätigen.
• Häufig sollen Sie auch eine angehängte Datei öffnen.
Wie kann ich mich vor Phishing-Angriffen per Mail schützen?
Schützen Sie sich vor Datendiebstahl, indem Sie Phishing-Mails als solche identifizieren und ignorieren, beziehungsweise löschen. Reagieren Sie auf keinen Fall darauf und klicken Sie keine Links an, lassen Sie sich auch keine Bilder in dieser Nachricht anzeigen und öffnen Sie keine Dateianhänge, wenn Sie sich nicht absolut sicher sind, dass dieser ungefährlich ist. Achten Sie außerdem auf einen aktuellen Virenschutz auf Ihrem Computer und Ihrem Handy.


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Identitätsdiebstahl findet in den meisten Fällen im Internet statt. Erhalten Kriminelle dort Zugriff auf Ihre persönlichen Daten so können sie:
• Darlehen in Ihrem Namen beantragen.
• Ihre Kreditkarte für Einkäufe verwenden.
• Ihre eigene Identität verbergen, wenn sie Verbrechen begehen.
• Dauerhaften Schaden an Ihrer Kredit- und Glaubwürdigkeit verursachen.
Die Untersuchung und Behebung durch Identitätsdiebstahl verursachter Schäden erfordert viel Zeit und Mühe. Sie können Ihre Online-Informationen jedoch schützen. Hier sind fünf einfache Tipps, um Ihnen zu helfen, Identitätsdiebstahl zu vermeiden.
Fünf einfache Möglichkeiten, um Identitätsdiebstahl zu vermeiden
1. Überprüfen Sie Ihr Konto auf Verstöße
Ihre E-Mail-Adresse ist häufig an andere wichtige persönliche Informationen geknüpft. Datenlecks können Milliarden von E-Mail-Adressen und Passwörtern betreffen. Wenn Ihr Konto von einem Datenleck betroffen ist, können viele vertrauliche persönliche Informationen öffentlich gemacht werden.
Eine Möglichkeit, Ihre Sicherheit zu verbessern ist zu prüfen, ob Ihre E-Mail-Adresse bereits Bestandteil eines Datenlecks war. F-Secure ID Theft Checker ist eine kostenlose Option, die Sie online verwenden können, um herauszufinden ob Ihre E-Mail-Adresse bereits kompromittiert sein könnte.

2. Verwenden Sie sichere und einzigartige Passwörter
Fast alle Dienste, für die eine Anmeldung erforderlich ist, fordern ein Passwort von Ihnen. Aus diesem Grund ist die Sicherheit Ihres Passwortes essentiell. Verwenden Sie für jedes Konto einzigartige, lange und schwer zu erratende Passwörter. Auf diese Weise wird der Schaden auf nur ein Konto begrenzt, sollte eines Ihrer Passwörter von einem Datenleck betroffen sein.
Die sichersten Passwörter sind meist diejenigen, an die Sie sich auch selbst nicht erinnern können. Verwenden Sie einen Passwort-Manager, um Ihre Passwörter zu speichern und nur für Sie zugänglich zu machen.

3. Verwenden Sie eine Antivirensoftware
Zwei der Hauptursachen für den Verlust persönlicher Informationen sind Malware und Computerviren. Sie können Ihre Anmeldeinformationen und Bankdaten von Ihrem Endgerät stehlen, ohne dass Sie es überhaupt bemerken.
Der beste Weg, sich vor Malware zu schützen besteht darin, eine Infektion von Anfang an zu verhindern. Stellen Sie sicher, dass auf allen Ihren Geräten aktuelle Antivirensoftware ausgeführt wird.

4. Seien Sie vorsichtig beim Öffnen von Links
Phishing-Seiten erscheinen legitim, um Sie dazu zu bringen Ihre Anmeldeinformationen preiszugeben. Seien Sie vorsichtig beim Öffnen externer Links, insbesondere wenn Sie diese via E-Mail erhalten haben. Überprüfen Sie unbedingt die URL einer Seite bevor Sie sie aufrufen oder Ihre Daten eingeben.

5. Verwenden Sie in öffentlichen Netzwerken immer einen VPN-Dienst
Sie können nie genau wissen, ob ein öffentliches WLAN-Netzwerk wirklich sicher ist. Vor allem auf Reisen ist es daher wichtig, den richtigen Schutz dabei zu haben, ansonsten können Ihre Benutzernamen, Passwörter, Nachrichten und Bankinformationen von böswilligen Akteuren, die sich im selben öffentlichen Netzwerk befinden, abgefangen werden. Verwenden Sie immer einen VPN-Dienst, wenn Sie eine Verbindung zu öffentlichen WLAN-Netzwerken herstellen.
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Das Ministerium des Innern teilt mit:
Nordrhein-Westfalen ist im Jahr 2019 noch einmal sicherer geworden.
Die Zahl der in der Polizeilichen Kriminalstatistik registrierten Straftaten sank 2019 um 4,3 Prozent auf 1.227.929 (1.282.441). Das ist der niedrigste Wert seit 30 Jahren. 654.798 Fälle wurden von der Polizei aufgeklärt, was einer Aufklärungsquote von 53,3 Prozent entspricht. Das ist der zweitbeste jemals gemessene Wert, nur noch übertroffen von dem im vergangenen Jahr (53,7 Prozent). Die Polizei registrierte 2019 weniger Gewalttaten (- 2,4 Prozent) und Straßenkriminalität (- 6,8 Prozent). „Unsere NullToleranz-Strategie wirkt. Auf der Straße wird die Konsequenz der Polizistinnen und Polizisten wahrgenommen. Und das spiegelt sich in den Zahlen wider, gerade bei den Delikten, die das Sicherheitsgefühl der Menschen prägen“, sagte Innenminister Herbert Reul.
So sank die Zahl der Wohnungseinbrüche in Nordrhein-Westfalen 2019 auf 26.857 Fälle (-10,2 Prozent), nachdem für das Jahr 2018 bereits knapp 25 Prozent weniger Einbrüche registriert worden waren. „Hier hat die kriminalstrategische Schwerpunktsetzung der Polizei voll gegriffen. Das ist ein enormer Erfolg, der umso bemerkenswerter ist, weil Nordrhein-Westfalen ja eigentlich ein perfektes Betätigungsfeld für Einbrecherbanden ist. Mit guten Autobahnverbindungen, die eine schnelle Anfahrt oder Flucht ermöglichen, mit großen Ballungsräumen, einer engen Besiedelung und Anonymität in zahlreichen Großstädten“, so Reul. Zum zweiten Mal in Folge registriert die Polizei allerdings einen Anstieg bei den Tötungsdelikten. 412 Fälle waren hier im vergangenen Jahr zu verzeichnen. Das sind 30 mehr als 2018. „Auch wenn es in rund 75 Prozent der Fälle beim Versuch geblieben ist und wir in diesem Deliktsfeld eine Aufklärungsquote von rund 96 Prozent verzeichnen, jede einzelne dieser Taten hinterlässt unfassbar viel Schmerz bei Opfern und Angehörigen“, sagte Reul.
Der Minister ging bei seiner Vorstellung auch auf die Entwicklung bei den Fällen von Kinderpornografie und Kindesmissbrauch ein. Hier hatte die Polizei im vergangenen Jahr nach den Ereignissen von Lügde einen Schwerpunkt gesetzt. 2019 wurden 2.805 Fälle des sexuellen Missbrauchs von Kindern erfasst, 383 Fälle mehr als im Vorjahr, ein Plus von 15,8 Prozent. Die Aufklärungsquote betrug 83,7 Prozent, die höchste der letzten 20 Jahre. Insgesamt wurden 2.131 Tatverdächtige ermittelt. Im Bereich Kinderpornografie wurden im vergangenen Jahr 2.359 Fälle erfasst, 947 Fälle mehr als im Vorjahr (+ 67,1 Prozent). 2.199 Fälle wurden aufgeklärt, das entspricht einer Quote von 93,2 Prozent. „Es lässt sich auf den Nenner bringen: Wir ermitteln mehr, also finden wir mehr. Das ist ein echter Fortschritt, denn wir hellen hier jenes Dunkelfeld auf, von dem immer die Rede ist. Ich glaube aber, dass wir einen Weg gefunden haben, diese furchtbaren Verbrechen zu bekämpfen. Ziel kann ja nur sein, dass jeder Täter jederzeit Angst haben muss, gefasst zu werden“, so Reul.
Bei Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz verzeichnet die Kriminalstatistik eine Steigerung um 1,6 Prozent. Mit 68.872 Delikten ist das der höchste Stand der letzten 20 Jahre. Der Anstieg betrifft vor allem Cannabis und Kokain. „Um dieses Thema müssen wir uns wieder stärker kümmern. Wir reden hier auch von 292 Rauschgifttoten im vergangenen Jahr, 52 mehr als 2018. Diese Zahl soll vor Augen führen, dass es bei diesem Thema nichts zu bagatellisieren gibt“, so der Minister. 
Kritisch sah Reul auch die Entwicklung im Bereich der Ausländerkriminalität. Von den 447.847 Tatverdächtigen im vergangenen Jahr hatten 154.389 Menschen keinen deutschen Pass. Das waren rund ein Drittel aller Tatverdächtigen. Der Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung im Land beträgt aber lediglich 13,3 Prozent. Der Anteil der Zuwanderer - also Asylbewerber, Asylberechtigte, Menschen, die geduldet sind und Kontingentflüchtlinge - an den Tatverdächtigen insgesamt beträgt 8,5 Prozent. Bei der Gewaltkriminalität beträgt ihr Anteil sogar rund 12,7 Prozent, obwohl ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung nur bei etwa 2,5 Prozent liegt. „Diese Daten sind Grundlage für polizeiliches Handeln. Und wir brauchen sie, um eine gesellschaftliche Debatte darüber zu führen, was wir tun können, damit sich dieses Missverhältnis ändert. Da geht es um Strafverfolgung und Druck, aber auch um Integration, Sozialisation, Bildung und Teilhabe. Wer diese Daten aber heranzieht, um gegen Ausländer zu hetzen, wer sie nutzt, um Hass und Vorurteile zu bestärken, sollte sich schämen“, so Reul.
 

Mit diesen einfachen Hinweisen schützen Sie beim Mobile-Banking Ihre Daten
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Überall und zu jeder Zeit Überweisungen ausführen, Kontostände abrufen und mehr: Banking mit dem Smartphone ist bequem. Aber sind Ihre Daten wirklich geschützt? Mit diesen Tipps sind Sie beim Mobile-Banking genauso sicher unterwegs wie beim Online-Banking am PC oder am Automaten.
Sicherheitshinweise, nicht nur für Senioren!
Trotz entsprechender Warnungen, Hinweisen und Tipps in allen Medien werden insbesondere auch ältere Menschen immer wieder Opfer von Einbrüchen, Diebstählen und Betrugsdelikten.
Bei einer Beachtung der nachstehend aufgeführten Punkte kann das Risiko minimiert werden.
Bitte schreiben Sie einen Kommentar wenn Ihnen weitere Fälle bekannt oder sogar selber widerfahren sind.
Ein Anruf mit der Anrufanzeige 110 ist nicht möglich!!  Hier liegt ein krimineller Hintergrund vor. Die 110 kann nur angerufen werden.
Leere und nicht zurückgestellte Mülltonnen sind ein Anzeichen dafür, dass Hauseigentümer/Mieter sich im Urlaub befinden. Nachbarn/Mieter bitten, dass die Mülltonne mindestens von der Straße an das Grundstück zurückgezogen wird.
Wenn angeblich die Polizei am Telefon war, nach dem Gespräch sich bei der örtlichen Polizei rückversichern und sie unter der Telefon-Nr. im Telefonbuch anrufen.
Fordert der Anrufer nach dem Gespräch auf, den Telefonhörer nicht aufzulegen, ist dies zu ignorieren! So eine Handlung wird polizeiseitig nicht verlangt.
Bewegungsmelder und Licht an die dunklen Seiten des Hauses anbringen, z. B. Kellertür, -fenster, sowie im Balkonbereich.
Marion Schwarte